Sabina Preskar | vitality & wellbeing
deine Energie
Warum du nicht mehr Zeit, sondern mehr Energie brauchst.
Du hast nicht zu wenig Zeit. Du hast zu wenig Energie für das Leben, das du eigentlich führen möchtest. Das klingt hart – ist aber der Punkt, an dem echte Veränderung beginnt. Denn solange du glaubst, dein Problem sei Zeitmanagement, optimierst du im falschen System.
1. Awareness: Warum du dich trotz „genug Zeit“ erschöpft fühlst
Kennst du das? Du hast theoretisch Zeit. Und trotzdem schiebst du Dinge auf, fühlst dich müde und bist innerlich unklar. Das Problem ist nicht deine To-do-Liste. Das Problem ist dein Energielevel. Viele Frauen leben in einem Zustand von latentem Stress, unterschwelliger Überforderung und innerem Druck. Das kostet dich permanent Energie – selbst wenn du gerade „nichts“ tust. Das Ergebnis: Du hast Zeitfenster, aber keine Kraft, sie zu nutzen.
2. Understanding: Was Energie wirklich ist (und warum du sie falsch managst)
Energie ist nicht nur körperlich. Sie ist ein Zusammenspiel aus:
Und hier liegt der entscheidende Punkt: Zeit ist begrenzt. Energie ist beeinflussbar. Trotzdem versuchen die meisten mehr in weniger Zeit zu packen, effizienter zu werden und noch disziplinierter zu sein. Das führt nicht zu mehr Output – sondern zu mehr Erschöpfung.
3. Shift: Höre auf, dein Leben zu organisieren – beginne, deine Energie zu führen
Hier verändert sich alles. Statt zu fragen: „Wie schaffe ich mehr in weniger Zeit?“ fragst du: „In welchem Zustand tue ich die Dinge?“ Denn:
Das ist der Übergang von Selbstmanagement zu Self-Leadership. Und genau hier verbinden sich die Themen Bewusstsein, Achtsamkeit, Leadership und ganzheitliche Gesundheit.
4. Action: 3 konkrete Hebel, um deine Energie sofort zu verändern
1. Stoppe Energie-Leaks (der unterschätzteste Faktor)
Nicht das, was du tust, erschöpft dich am meisten – sondern das, was du nicht abschliesst: Offene Gedanken, ungelöste Gespräche oder innere Konflikte Diese laufen im Hintergrund und ziehen konstant Energie. Frage dich: Was trage ich gerade mit mir herum, das ich klären müsste?
2. Reguliere dein Nervensystem – täglich
Ohne Regulation bleibst du im Stressmodus. Und in diesem Zustand bist du reaktiv, triffst schlechtere Entscheidungen und verlierst Zugang zu deiner Intuition. Was kann dich unterstützen? Atemübungen, Stille und bewusste Pausen. Das ist kein „Wellness“. Das ist funktionale Selbstführung.
3. Baue dein Leben um deine Energie – nicht um deine Zeit. Beobachte:
Lege wichtige Entscheidungen in deine Hochenergie-Phasen, erlaube dir langsame Phasen ohne Schuldgefühl. Das ist zyklisches, intelligentes Arbeiten – kein Zufall.
Der unterschätzte Zusammenhang: Energie & Beziehungen
Deine Energie beeinflusst nicht nur dich. Sie bestimmt wie du führst, wie du kommunizierst und welche Menschen du anziehst. Erschöpfte Menschen bauen keine starken Communities. Klare, regulierte Menschen schon. Wenn du also wachsen willst – privat oder im Business – beginnt das nicht bei Strategie. Es beginnt bei deiner Energie.
Dein blinder Fleck ist vielleicht: „Ich brauche mehr Disziplin.“ Doch die Wahrheit ist, du brauchst weniger inneren Widerstand, denn Widerstand ist Energieverlust. Und oft entsteht er, weil du gegen deinen Körper arbeitest, deine Bedürfnisse ignorierst und dich in ein System presst, das nicht zu dir passt.
Takeaway
Du brauchst kein besseres Zeitmanagement. Du brauchst ein ehrlicheres Energiemanagement. Die wichtigste Frage ist nicht: "Was muss ich noch tun?“ Sondern: „In welchem Zustand lebe und arbeite ich eigentlich?“ Denn genau dieser Zustand entscheidet über:
Und damit über dein gesamtes Leben.
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